Donnerstag, 12. Oktober 2017

Schafreuter (2101m): Wer wagt, gewinnt!

Manchmal muss man's eben durchziehen. Seit langem war diese kleine Hüttentour mit zwei Kolleginnen geplant. Eine halbe Woche davor dann die Ernüchterung: Niederschlagswahrscheinlichkeit bei über 80% an beiden Tagen, Schnee ab etwa 1700m. Sollten wir trotzdem gehen? Ja, und es hat sich wirklich gelohnt.


Donnerstag, 28. September 2017

Zwischen Freud und Leid an der Hohen Villerspitze (3087m)

Lieber eine gemütliche Alpinkletterei auf einen unbedeutenden Gupf oder eine anspruchsvolle alpine Bergtour auf einen "richtigen" Gipfel? Die Mehrheitsentscheidung fiel auf Letzteres. Und es sollte eine sehr coole Tour werden - bis auf die Sache mit den Wolken...


Donnerstag, 14. September 2017

Zweiter Versuch Kräulspitze - Gipfel auf Umwegen

Vergangenes Jahr als "Kann man am Sonntag ja vor dem Hüttenabstieg noch machen"-Tour aufgrund von Zeitmangel nicht erreicht, stieg die Mittlere Kräulspitze dieses Jahr zur Haupttour eines Wochenendes mit dem DAV Freising auf der Franz-Senn-Hütte auf. Während beim ersten Versuch neben der fehlenden Zeit auch der viele Schnee für den Tourabbruch verantwortlich war, sorgte diesmal die fortgeschrittene Ausaperung für Probleme.


Montag, 4. September 2017

(My) Testpiece: Überschreitung der Hackenköpfe

Endlich sollte es noch einmal ins Kaisergebirge gehen. Und wenn man ins Kaisergebirge fährt, will man klettern - oder zumindest ein bisschen Fels anfassen. Da wir aber nicht das gesamte Klettergeraffel mitschleppen wollten, suchten wir uns eine anspruchsvolle Bergtour heraus: Die Überschreitung der Hackenköpfe vom Scheffauer zum Sonneck.


Dienstag, 29. August 2017

In vier Tagen durch's Landschaftsjuwel Steinernes Meer

Es muss nicht immer hoch und weit sein: Mit meiner Mom ging es Ende Juli für vier Tage in die Berchtesgadener Alpen. Eine landschaftlich einzigartige Tour führte uns von der Wimbachbrücke über die Wimbachgrieshütte, das Ingolstädter Haus und die Peter-Wiechenthaler-Hütte nach Saalfelden.


Samstag, 12. August 2017

Ortler (3905m) über Hintergrat (AD, IV, bis 40°)

Ortler über Hintergrat: Das sind gut 1200 Höhenmeter, davon etwa die Hälfte Klettergelände mit zwei Schlüsselstellen im vierten Grad, einem ganz schön steilen Schneefeld und einem nur bedingt leichteren Abstieg über den Normalweg - sowie natürlich einer phänomenalen Aussicht vom höchsten Punkt Süd- und Nordtirols. Kurz gesagt: Das Highlight des Urlaubs. Und sicher eine würdige Ersatztour für die Königspitze!


Donnerstag, 13. Juli 2017

Gletschertour zur Suldenspitze (3376m)

Wenn man im Urlaub schon in Sulden residiert, muss man auch auf die Suldenspitze steigen. Außerdem wollten wir von dort einen genauen Blick auf die Königspitze werfen, die eigentlich das Highlight des Urlaubs werden sollte. Nach einigen unheimlich heißen Tagen (selbst auf 1900m) war zwar leider vorher schon klar, dass aus der Tour nichts werden würde, aber ein Blick kann ja nie schaden.


Sonntag, 9. Juli 2017

Ohne Fleiß kein Preis: Vertainspitze (3545m)

Eingelaufen an einem kleinen Dreitausender sollte es zwei Tage später auf einen "Großen" gehen. Da mir im direkten Umkreis des Suldener Talkessels die Vertainspitze noch fehlte, erkoren wir diesen trotz seiner stattlichen Höhe relativ einfach zu erreichenden Gipfel als Tagesziel aus.


Freitag, 7. Juli 2017

Hinteres Schöneck (3128m): Flora und Fauna statt Aussicht

In den Ort Sulden habe ich mich schon vor einigen Jahren verliebt. Damals ging es mir nur ums Bergsteigen; heute ist für mich auch die Tatsache, dass man sich mitten in einem Nationalpark befindet, von nicht unerheblicher Bedeutung. Und so war dann auch gleich die erste Eingehtour des Urlaubs eher geprägt von wunderbaren Naturbeobachtungen als von bergsteigerischen Höchstleistungen.


Sonntag, 25. Juni 2017

Lamsenspitze (2508m) über Brudertunnel (Klettersteig C)

Gefühlt sprechen gerade alle davon: Der Bergsteigerbus in die Eng fährt wieder! Also nichts wie hin, für ein bisschen Würze über den Brudertunnel-Klettersteig auf die Lamsenspitze.


Montag, 5. Juni 2017

Kleines Abenteuer an der Ehrwalder Sonnenspitze (2417m)

15:10 Uhr. Langsam werde ich nervös, denn wir lassen uns viel Zeit bei der Gipfelrast. Das ist zwar nach dem sechsstündigen Aufstieg auch nötig, allerdings müssen wir irgendwie noch vom Berg runter kommen. Über unseren Aufstiegsweg durch die Südflanke werden wir extrem langsam sein, in der Nordflanke liegt dagegen noch Schnee und da wir den Weg nicht kennen, könnte es leicht ein böses Erwachen geben. Trotzdem entscheiden wir uns zunächst für die letztere Variante - zu verlockend ist der deutlich kürzere und (im aperen Zustand) wohl auch deutlich leichtere Weg. Dass wir dadurch nur nochmal eine wertvolle Stunde Zeit verlieren, wissen wir zum Zeitpunkt der Entscheidung natürlich noch nicht.


Freitag, 5. Mai 2017

Notkarspitze - Zu viel gewollt

Ich hätte es wissen müssen. So viel Neuschee die Tage zuvor, dazu steiles Waldgelände, in dem die Schneeschuhe erstmal nicht zum Einsatz kommen können, und die hohen Temperaturen, die aus dem weißen Gold in Nullkommanichts einen weißen Sumpf werden lassen. Alles in allen eine Mischung, die dafür sorgen, dass man nach Verstreichen der angegebenen Aufstiegszeit höhenmetermäßig gerade mal bei der Hälfte angekommen ist...


Montag, 1. Mai 2017

Im Sulzschnee auf's Seekarkreuz (1601m)

Eigentlich hatte ich mich ja schon auf Frühling eingestellt. Aber wenn es dann Mitte April noch einmal richtig winterlich wird, werden für die Voralpen eben nochmal die Skier rausgekramt.


Samstag, 15. April 2017

Fast auf den Similaun und fast auf die Fineilspitze: Skihochtouren um die Martin-Busch-Hütte

Nachdem wir vergangenes Jahr wegen der schlechten Wettervorhersage gar nicht erst in die Zenralalpen fuhren, wagten wir dieses Jahr einen erneuten Anlauf, ein paar Geburtstags-Skihochtouren-Gipfel um die Martin-Busch-Hütte zu erklimmen. Mittwochs ging's los, das Wetter sollte zum Wochenende immer besser werden.


Sonntag, 19. März 2017

Isarradweg: Mittenwald bis Lenggries

Etwas neues auszuprobieren tut gelegentlich gut. Und da sich die Situation zur vergangenen Woche bezüglich der Schneelage nicht großartig verändert hatte, beschlossen wir, unsere erste Radltour in den Bergen anzugehen. Der "alpine" Teil des Isarradwegs von Mittenwald nach Lenggries sollte es werden.


Samstag, 11. März 2017

Einfach nur Wandern: Von der Jachenau nach Kochel

Manchmal ist auch "einfach nur Wandern" schön. Zum Beispiel, wenn die Schneequalität keine Abfahrtsfreuden verspricht, es zum Klettern noch zu kalt ist und für anspruchsvollere Touren noch zu viel Schnee liegt. Wenn man darüber hinaus gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, bietet sich die aussichtsreiche Überschreitung des Hirschhörnlkopfs als eine recht früh im Jahr auch ohne Schneeschuhe begehbare Tour nahezu an.


Dienstag, 28. Februar 2017

Fröhliches Schneegestapfe in der Soierngruppe

Nach mehreren eher naturkundlich ausgelegten Ausflügen und einem zaghaften Herantasten an die Materie Eis stand vergangenes Wochenende mal wieder eine "richtige" Bergtour an. Da wir mit zwei Schneeschuhgehern verabredet waren und ohnehin keine Lust dazu hatten, uns die vermutlich wenigen verbliebenen Pulverhänge mit hunderten anderen Skitourengehern teilen zu müssen, suchten wir uns eine eher einsame, südseitig ausgerichtete Wandertour heraus - die, wie sich später herausstellte, sogar eine gewisse Portion Abenteuer bereit hielt.


Donnerstag, 26. Januar 2017

Mit hundert Anderen (mindestens!) am Wank

Im Vergleich zu unserer einsamen Nebelskitour am Wank 2015 erwartete uns dieses Mal das krasse Gegenteil am Garmisch-Partenkirchner Hausberg. Gefühlte Hundertschaften waren unterwegs und hatten leider auch den wunderschönen Nordhang bereits kräftig umgegraben. Aber wenn man sich eine Möglichkeit zur Einkehr am Gipfel wünscht, hat man nun mal leider nicht sehr viel Auswahl und sollte sich über großen Andrang wohl nicht beschweren.


Samstag, 14. Januar 2017

Lahnenkopf (1416m) - Skitour für Hartgesottene

Eine Skitour für Hartgesottene ist der Lahnenkopf nicht per se. Eigentlich ist die Tour sogar richtig schön, wenn man eine kleine Unternehmung mit überschaubaren Höhenmetern sucht und aus Richtung München nicht weit fahren möchte. Trotzdem bietet der Gipfelhang ein recht steiles, nicht zu kurzes Abfahrtsvergnügen. Allerdings - und hier liegt der Knackpunkt - ist er scheinbar ganz gut mit kleinen Felsen durchsetzt. Man sollte den Lahnenkopf also besser nicht als Skitour nach dem allerersten Schneefall auswählen...


Mittwoch, 11. Januar 2017

Silvester und Neujahr in den Bergen - Edition 2016/17

Nachdem wir nun zwei Jahre hintereinander den Jahreswechsel auf der Lenggrieser Hütte verbrachten, musste dieses Mal eine Veränderung her. Sozusagen in letzter Minute erhaschten wir noch vier Plätze auf der Taubensteinhütte - und sollten nicht enttäuscht werden.


Montag, 2. Januar 2017



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Allen Lesern dieses Blogs wünsche ich ein gutes neues Jahr voller Glück und Zufriedenheit!

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Schildenstein über die verschneite Wolfsschlucht

Im besten Fall hätte es eine kleine Trainingstour für (moderate) Nordwände sein sollen. Im "schlimmsten" Fall eine einsame Winterwanderung, getreu dem Motto: Zu ungewöhnlichen Jahreszeiten auf ausgelatschten Wegen unterwegs sein. Denn bei Schnee und Eis wird doch wohl niemand auf die Idee kommen, über die schattige Wolfsschlucht auf den Schildenstein zu wollen. Oder?